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Randflächenrekonstruktion von Volumenkörpern anhand diskreter Daten

Karl-Ingo Friese, Leibniz Universität Hannover, diploma thesis
11/1999

Die Rekonstruktion von Volumenk√∂rpern spielt in der Computergrafik eine entscheidende Rolle. Sei es der Kopf eines Schauspielers, der f√ľr die Spezialeffekte in einem neuen Kinofilm erfa√üt wird, ein Bauteil, das nach der Fertigung vermessen und mit dem 'virtuellen Prototyp' verglichen werden soll. Sei es ein Geb√§ude, ein Industriekomplex oder - wie in diesem Fall - eine H√∂hle, die als physisches Objekt gegeben ist und nun vermessen
und im Computer dargestellt werden soll.

Bijan Farajollahi hat in seiner Arbeit Verfahren zur Bereinigung der Me√üfehler, zur Elimination '√ľberfl√ľssiger' Me√üpunkte, sowie ein Verfahren, das jede Messung f√ľr sich trianguliert vorgestellt. Die Triangulation der einzelnen Messung ist f√ľr diese Arbeit als gel√∂st vorausgesetzt.

An dieser Stelle gibt es zwei M√∂glichkeiten, wie man fortfahren k√∂nnte. Entweder man fa√üt alle Me√üpunkte zusammen, bereinigt die Fehler und versucht dann die entstandene Punktwolke zu triangulieren - oder man trianguliert jede Messung f√ľr sich und vereinigt die so entstandenen Fl√§chen zu einer einzigen. In dieser Arbeit soll das zweite Verfahren behandelt werden; die Vereinigung von einfachen, geschlossenen Dreiecksfl√§chen.

Anschaulich betrachtet bedeutet dies, da√ü hierf√ľr die kleinste, umschlie√üende H√ľlle gefunden werden mu√ü, also die Dreiecksfl√§che, die alle eingeschlossenen Punkte von beiden Ausgangsfl√§chen enth√§lt.

Contact: Franz-Erich Wolter

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