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                        Universitšt Hannover Welfenlab Leibniz Universitšt Hannover

Entwicklung einer VR-Umgebung zur Untersuchung der räumlichen Wahrnehmung von multiplen dynamischen Objekten

Falk Garbsch, Leibniz Universität Hannover, bachelor thesis
01/2010

Diese Bachelorarbeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut f√ľr Sportwissenschaft der Leibniz Universit√§t Hannover und beschreibt die Entwicklung einer Applikation zur Darstellung von Szenen f√ľr die Durchf√ľhrung von Wahrnehmungsversuchen.

Scene CreatorDie Applikation soll vom Institut f√ľr Sportwissenschaft zur Untersuchung der spezifischen Wahrnehmungsf√§higkeiten eingesetzt werden. Dabei wird einem Probanden eine Sequenz von Szenarien gezeigt in denen sich Kugeln auf definierten Trajektorien bewegen und sich sich in Geschwindigkeit, Gr√∂√üe, Farbe und Textur unterscheiden. Der Proband soll dabei fr√ľhzeitig beispielsweise Kollisionen zwischen Kugeln oder mit einem zentral aufgestellten Pylonen erkennen. Dabei sollen Korrelationen zwischen der Reaktionszeit, den Objektparametern und Merkmalen der Probanden bestimmt werden.

W√§hrend der Ausarbeitung entstand eine Applikation welche ein flexibles und benutzerfreundliches Frontend bietet. Dieses schlie√üt unter anderem die Berechnung m√∂glicher Kollisionszeitpunkte ein. Daher wird, nach einer kurzen Anforderungsanalyse, zun√§chst auf ein Verfahren zur Berechnung dieser Zeitpunkte eingegangen, welches ma√ügeblich auf der L√∂sung von Gleichungen 4. Grades √ľber geeignete Formeln basiert.

Im Folgenden wird dann auf die notwendigen Grundlagen f√ľr die Anbindung an ein Headtracking-System in Kombination mit einer Stereoprojektion eingegangen. Dabei wird auf die mathematischen Hintergr√ľnde eingegangen, welche f√ľr die Umsetzung der Projektion notwendig waren. Dies schlie√üt Verfahren wie die Augenseparation und die Transformation der Sichtebene abh√§ngig von der Betrachterposition ein.

Abschlie√üend erfolgt eine Erl√§uterung der Softwarearchitektur, welche ma√ügeblich auf Basis der Anforderungen spezifiziert wurde. Dabei wird aufgezeigt, wie durch die Strukturierung der Software eine zuk√ľnftige Erweiterbarkeit gew√§hrleistet werden konnte.

Kontakt: Dennis Allerkamp

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