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Vierecksnetzgenerierung auf Flächenverbänden

Ulric Neumann, Leibniz Universität Hannover, diploma thesis
06/1999

Im Automobilbau wird eine Karosserie durch einzelne Werkst√ľcke beschrieben. Jedes dieser Werkst√ľcke besteht wiederum aus einer hohen Anzahl von einzelnen Detailfl√§chen in Form von parametrischen Freiformfl√§chen. In der Regel sind dies B-Spline-Patches von geringem Grad. In Bezug auf ein darzustellendes Werkst√ľck wird eine endliche Zahl von solchen Fl√§chenbeschreibungen als Fl√§chenverband bezeichnet.

Die aus der Konstruktionsabteilung durch herk√∂mmliche CAGD-Programme gelieferten Daten zur Beschreibung eines Bauteils sind in der Regel nicht ohne weiteren Aufwand f√ľr nachfolgende Prozesse innerhalb des Entwicklungsprozesses einer Karosserie weiterverwendbar. Insofern ist eine Aufbereitung und Vereinfachung der CAD-Daten n√∂tig, die insbesondere Fehler der Konstruktionsbeschreibung ausgleichen und vermeiden soll.

Zu diesem Zweck wurde der Ansatz entwickelt ein Werkst√ľck zu vereinfachen, indem die globale Gestalt des zugrundeliegenden Fl√§chenverbandes neu approximiert wird. Als Grundlage der Neuapproximation soll eine Vernetzung des Fl√§chenverbandes unter ausschlie√ülicher Verwendung von Viereckselementen dienen. An die Gestalt der verwendeten Elemente werden besondere Anforderungen gestellt, die der zugrundeliegende Netzgenerator erf√ľllen soll.

Eine von der Volkswagen AG verwendete Methode zur Generierung eines solchen Netzes, das sogenannte Paving liefert unbefriedigende Ergebnisse bez√ľglich der Netzgestalt. Neben einer Erstellung einer √ľbersicht √ľber alternative Vernetzungsm√∂glichkeiten und Netzmanipulationen war die Aufgabe dieser Diplomarbeit die Dokumentation und Analyse des implementierten Paving-Verfahrens, sowie die Konzeption und Entwicklung von qualit√§tssteigernden Methoden.

Kontakt: Franz-Erich Wolter

Top | Last Change 26.04.2009 | Editorial Responsibility 
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